Katholische Kirche St. Kalixtus Riesenbeck

Die zur Katholischen Pfarrgemeinde St. Reinhildis gehörende Kirche hatte einen romanischen Vorgängerbau, der 1807 so schadhaft war, dass er abgetragen werden musste. 1807-1809 wurde die heutige Kirche nach Plänen des Bauinspektors Friedrich Wilhelm Müser (Münster) errichtet. 1850–54 erhöhte man den mittelalterlichen Turm passend zum neuen Schiff (Architekt C.L. Kawerau, Münster).

 

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Zur Orgel

Das Orgelprospekt mutet richtiger Weise Spätbarock an und scheint auf den ersten Blick nicht für den Kirchenbau bestimmt. Die von Albertus Grußen aus Groningen in den Niederlanden 1779 erbaute Orgel ist eine Stiftung der gebürtigen Riesenbeckerin Frau Schindler, geb. Oechtering, die nach Amerika auswanderte.

Die Orgel in St. Kalixtus
Der Orgelprospekt stammt aus dem Franziskanerkloster Aschendorf. Die Orgel wurde 1779 gebaut. Das Kloster wurde bei der Säkularisation 1803 aufgelöst und der Prospekt der Riesenbecker Kirche geschenkt. Die Orgel wurde 1940 als nicht mehr bespielbar eingestuft. Eine neue Orgel wurde 1923 von der Werkstatt Breil aus Dorsten gebaut. Sie wurde in dem nicht veränderten Gehäuse mit den historischen Prospektpfeifen untergebracht. 1979 wurde die Orgel umfangreich erneuert.

Die Orgel hat mechanische Spiel-und Registerstraktur. Insgesamt umfasst das Instrument 1616 Pfeifen.

Die Disposition der Orgel:


Hauptwerk – Manual I
1. Bordun 16`
2. Prinzipal 8`
3. Hohlflöte 8`
4. Oktave 4`
5. Rohrflöte 4`
6. Gemshorn 2`
7. Mixtur 4-6fach 1 1/3`
8. Trompete 8`


Schwellwerk – Manual II

9. Gedackt 8`
10. Gamba 8`
11. Prinzipal 4`
12. Blockflöte 4`
13. Oktave 2`
14. Terz 1 3/5`
15. Quinte 1 1/3`
16. Scharff 4 fach 1`
17. Hauptbois 8`
18. Tremulant


Pedalwerk
19. Subbass 16`
20. Oktavbass 8`
21. Pommer 8`
22. Choralbass 4`
23. Mixtur 3fach 2`
24. Fagott 16`


Koppeln
II/I
I/ Pedal
II/Pedal