Bewegungskindergarten St. Martin

Willkommen im Bewegungskindergarten St. Martin!

Der katholische Bewegungskindergarten St. Martin wurde 1976 eingeweiht. In unserer Kita werden Kinder im Alter von 1 - 6 Jahren in drei Gruppen betreut.

Unsere Arbeit orientiert sich an den individuellen Lebenssituationen der Kinder, an ihren Stärken und Interessen. Wir unterstützen und fördern die Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit ganzheitlich und stärkenorientiert.

Die Kinder erfahren christliche Werte wie Anerkennung, Achtung, Toleranz und Liebe. Sie erleben die christliche Lebenskultur als Orientierung für ihr Leben und gleichzeitig auch Werte anderer Religionen.

Den Schwerpunkt legen wir auf folgende Bildungsbereiche:

Bewegung / Ernährung

Religiöse Bildung

Inklusion

Sprache

Partizipation

 

 

Durch das großzügige Raumangebot haben die Kinder vielseitige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

An jedem Gruppenraum befinden sich ein Nebenraum, eine Garderobe und ein Waschraum.

Außerdem verfügt die Kita unter anderem über einen Bewegungsraum, eine Eingangshalle eine Ruheraum und 2 Wickelräume.

Ein naturnaher Spielplatz mit Kletterturm, Matschanlage, Vogelnestschaukel und Trampolin bietet den Kindern viele Anreize ihre Bewegungsfreude auszudrücken.

Öffnungszeiten und Betreuungsmodelle

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag:

7.00 Uhr - 16.30 Uhr

Freitag:

7.00 Uhr - 14.00 Uhr

 

Wir bieten folgende unterschiedliche Betreuungsmodelle an:

25 Std. Betreuung:

Montag bis Freitag von 7.30 Uhr - 12.30 Uhr


35 Std. Betreuung:
a) Geteilte Öffnungszeit:  
Montag bis Freitag von 7.30 Uhr - 12.30 Uhr

Montag bis Donnerstag von 14.00 Uhr - 16.30 Uhr

b) Blocköffnungszeit:
Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr - 14.30 Uhr (incl. Mittagessen)

Freitag von 7.00 Uhr - 14.00 Uhr (incl. Mittagessen)

c) 35 Std. Mix:
zwei festgelegte Tage von 7.30 Uhr - 16.30 Uhr (incl. Mittagessen)
zwei Tage von 7.30 Uhr - 12.30 Uhr.
Freitag von 7.00 Uhr - 14.00 Uhr (incl. Mittagessen)

45 Std. Betreuung:
Montag bis Freitag von 7.00 Uhr - 16.30 Uhr (incl. Mittagessen)
Freitag von 7.00 Uhr - 14.00 Uhr (inkl. Mittagessen)

Unsere pädagogische Arbeit

Unsere katholische Kindertageseinrichtung bietet einen Lebensraum für Kinder im Alter vom vollendeten 1. Lebensjahr bis zum Beginn der Schulpflicht.

Die Arbeit richtet sich nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz vom 01.08.2008), das regelmäßig vom Gesetzgeber überarbeitet wird.

Seit der UN-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 hat jedes Kind das Recht auf Bildung, Erziehung und Betreuung. Laut § 13 im KiBiz zielt die Bildungs- und Erziehungsarbeit darauf ab, das Kind in seiner Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, es zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn und Toleranz zu befähigen, seine interkulturelle Kompetenz zu stärken (die Herausbildung kultureller Fähigkeiten zu ermöglichen) und die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen zu unterstützen.

 

 

Außerdem berücksichtigen wir in unserer Arbeit die „Bildungsarbeit NRW“ (vom 01.08.2003), die in vier Bildungsbereiche eingeteilt ist, und zwar:

  • Bewegung
  • Spielen, Gestalten, Medien
  • Sprache
  • Natur und kulturelle Umwelt(en)

 

      

 

Den Schwerpunkt legen wir auf folgende Bildungsbereiche:  

 

 

das Freispiel:


Spielen heißt: sich entwickeln, wachsen, reifen und lernen. Das geschieht spielerisch von selbst, das heißt: aus eigenem Antrieb, aus der Neugierde heraus, mit Lust am Tun. Im Spiel erschließt sich das Kind seine Umwelt.
Die Basis hierfür ist im Kindergarten das Freispiel. Das heißt, dass die Kinder selbst entscheiden können, wo, mit wem und was sie spielen möchten. Das Freispiel bietet den Erzieher*innen Gelegenheit, das Spiel der Kinder zu beobachten und so weit wie nötig zu begleiten. Durch diese Beobachtungen kann auf die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der Kinder eingegangen werden, um ihnen z.B. durch das Tauschen und Ergänzen des Spielmaterials immer wieder neue Spielanreize zu bieten.
 
 

 

Bewegung / Ernährung:
 
Im Oktober 2011 erhielt unsere Einrichtung nach entsprechender Vorbereitung des Teams die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten durch den Kreissportbund.
 
Im Konzept des Bewegungskindergartens werden Wahrnehmung und Bewegung als elementare Erkenntnis- und Ausdrucksmöglichkeiten des Kindes betrachtet und in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit gestellt.
Kinder bringen von Natur aus große Bewegungsfreude und –fähigkeit mit. So erproben die Kinder ihren Körper und seine Fähigkeiten und machen vielfältige Bewegungserfahrungen.
 
 
Innerhalb der Zertifizierung kooperiert unsere Kita mit dem Sportverein SC Hörstel 1921 e.V. (z.B. gemeinsame Durchführung des Spiel- und Sportfestes
und des „Kibaz“ (Kinderbewegungsabzeichen), Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, Schnupperkurse in allen Sportarten des Vereins).
 

 

Ergänzend zum Konzept des Bewegungskindergartens erhielt

unsere Einrichtung im Oktober 2013 die Zertifizierung zum „Pluspunkt Ernährung“. Positive Erfahrungen und Erlebnisse mit Essen und Trinken wie gemeinsam vorbereitete und eingenommene Mahlzeiten, Spiele zum Thema „Ernährung“ oder auch Experimente motivieren die Kinder zu einer gesundheitsorientierten Ernährungsweise.

 

Religiöse Bildung:  


„Wir leben den Glauben und geben ihm ein Gesicht“.
Besonders wichtig sind uns das Vorleben und die Vermittlung einer christlichen Grundhaltung. Über den gesetzlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag hinaus möchten wir den Kindern unseren christlichen Glauben näherbringen. Zeichen, Bilder, Geschichten und Lieder des Glaubens, der Umgang im täglichen Miteinander, die Akzeptanz und Empathie gegenüber anderen, die Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft stehen dabei im Vordergrund unserer religiösen Erziehung. Wir gehen wertschätzend aufeinander zu und miteinander um.
In unserer Kita spielen Kinder verschiedener Religionen und aus verschiedenen Kulturen miteinander. So lernen die Kinder unterschiedliche Lebensweisen und Rituale kennen. Sie erfahren, wie Religion das Leben der Menschen prägt und entwickeln Verständnis dafür.
 
Das Kirchenjahr mit seinen Festen und Ritualen gibt den Kindern Orientierung. Durch das tägliche Gebet im Morgenkreis und vor dem Mittagessen, das Erzählen der Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament, das Singen von religiösen Liedern und Feiern von Gottesdiensten bekommen die Kinder einen Zugang zum Glauben.
 

Inklusion:


„Jedes Kind ist einzigartig und hat ein Recht auf eine ganzheitliche Bildung, Erziehung und Betreuung“ (aus dem Leitbild)
 
Die Kinder unserer Kita kommen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, unterschiedlichen ökonomischen Verhältnissen, haben individuelle familiäre und soziale Erfahrungen gemacht und unterscheiden sich hinsichtlich ihres Geschlechts, ihres Verhaltens, ihres Alters, ihrer Bedürfnisse und ihres individuellen Unterstützungsbedarfs.
Inklusion beinhaltet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventueller Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen. Die Unterschiedlichkeit von Menschen verstehen wir als Vielfalt und Bereicherung.
 
Bei Inklusion geht es darum, alle Barrieren für Spiel, Lernen und Partizipation für alle Kinder auf ein Minimum zu reduzieren.
Die UN-Kinderrechtskonvention will die gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder an den Bildungsangeboten der Tageseinrichtungen sicherstellen.
Unsere inklusive Haltung ermöglicht jedem Kind eine Teilhabe. Sie rückt die Wertschätzung der Vielfalt ins Zentrum unseres pädagogischen Handelns. Dadurch soll ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben für alle möglich sein.
 
 

Sprachbildung:

 

„Sprachbildung ist ein alltagsintegrierter,

wesentlicher Bestandteil der frühkindlichen Bildung.“

 

  (Kinderbildungsgesetz NRW)

 

Die alltagsintegrierte Sprachbildung findet im täglichen Miteinander statt.

 

Unser Ziel ist es, die Freude an der Kommunikation und dem Experimentieren mit Sprache in den unterschiedlichsten Situationen zu bestärken, z.B.

  • beim Singen, Spielen, Vorlesen, Basteln, Beten
  • in Bewegungssituationen
  • beim Erzählen von Erlebnissen
  • bei Bilderbuchbetrachtungen,
  • in Pflegesituationen.

 

Partizipation:

 

„Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden“

                                                           (R. Schröder „ProKids“, Herten 1995)

 

Der Begriff „Partizipation in der Tageseinrichtung“ bedeutet für uns, dass eine Teilhabe der Kinder an verschiedenen Entscheidungen im Kindergartenalltag stattfindet.

Ein wichtiges Erziehungsziel dabei ist, dass die Kinder lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern.

Die Beteiligung der Kinder ist eine Voraussetzung dafür, dass sie ihre eigenen Bildungsziele und -prozesse bestimmen können.

Wenn individuelle Bildungswege ernst genommen werden und sich Erwachsene mit Kindern über deren Weltsicht verständigen, fördert dies den Selbstbildungsweg des einzelnen Kindes.

Es geht darum, den Kindern verlässliche, klar definierte und einforderbare Rechte in bestimmten Bereichen einzuräumen.

 

An einigen Beispielen aus dem Alltag in der Kindertagesstätte, lässt sich dies verdeutlichen:

  • Selbstbestimmtes Spielen im Freispiel
  • Freies Frühstück
  • Mitgestaltung des Morgen-, Abschluss- und Sitzkreises
  • Mitgestaltung des Kita-Alltages / Einbringen von Ideen / Abstimmungen …

 

Aktivitäten und Projekte

Bewegungsangebot

 

In unserer Kita finden unterschiedliche Bewegungsangebote statt. Die Kinder kommen gruppenübergreifend und je nach Turnangebot in altersgemischten oder altersspezifischen Gruppen zusammen. In den unterschiedlichen Bewegungsangeboten wollen wir der Bewegungsfreude der Kinder nachkommen. Des Weiteren werden unter anderem die Koordination, der Gleichgewichtssinn, die Motorik, das Selbstvertrauen, Kondition, Kraft und die Selbständigkeit gefördert.

 

Da wir als Bewegungskita ausgezeichnet sind, haben unsere Kinder täglich die Möglichkeit in unserer Turnhalle und in unserem Flurbereich ihrer Bewegungsfreude Raum zu geben.

 

Unser Spielplatz wird von den Kindern ebenfalls als Bewegungsraum genutzt. Dort stehen ihnen verschiedene Fahrzeuge, wie z.B. Roller, Fahrräder oder Trettrecker zur Verfügung. Der Spielplatz lädt die Kinder zum Rennen und Toben ein. Auch das Schaukeln oder Klettern kommt hier nicht zu kurz.

 

Turnen in der Ludgerus-Turnhalle

 

Einmal im Monat hat jede Gruppe die Möglichkeit, in der Ludgerus-Turnhalle zu turnen. Gelegentlich steht uns die Turnhalle auch am Nachmittag und in den Schulferien zur Verfügung. Aufgrund der Größe und der Möglichkeit, dort andere Geräte zu nutzen, können die Kinder vielseitige Bewegungserfahrungen machen.

 


Pluspunkt Ernährung:

 

Einmal im Monat bereiten wir mit den Kindern ein gesundes Frühstück zu. Durch die selbständige Zubereitung der Gerichte lernen die Kinder den richtigen Umgang mit den Lebensmitteln, sowie den Küchenutensilien kennen.

Regelmäßig bieten wir außerdem geschnittenes Obst und Gemüse als Ergänzung zum eigenen Frühstück an.

Wir legen Wert auf ausgewogene, vollwertige Nahrungsmittel. In der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen macht ihnen das Essen oft mehr Spaß und sie sind dadurch motivierter, „neue“, unbekannte Lebensmittel zu probieren. Außerdem bereiten wir gemeinsam mit den Kindern verschiedene Speisen zu besonderen Anlässen zu (Herbstmarkt, Weihnachten…).

 

Waldwochen/tage:

 

Mindestens einmal im Jahr findet eine Waldwoche statt. Alle Kindergartenkinder halten sich die gesamten Vormittage im Wald auf. Sie nutzen den Wald, um zu klettern, zu rennen oder um die Natur zu beobachten und z.B. Insekten oder Naturmaterialien zu sammeln. Auch das Frühstück findet im Wald statt.

 

Folgende Förderschwerpunkte setzen wir um:

  • Förderung der Motorik durch natürliche, differenzierte, lustvolle Bewegungsanlässe und –Möglichkeiten
  • Erleben der jahreszeitlichen Rhythmen und Naturerscheinungen
  • Förderung der Sinneswahrnehmung durch Primärerfahrungen
  • ganzheitliches Lernen, das heißt Lernen mit den Sinnen, mit dem Körper, alle Ebenen der Wahrnehmung ansprechend
  • Erleben der Pflanzen und Tiere in ihren Lebensräumen,
  • Möglichkeit, körperliche Grenzen zu erfahren
  • Die Kinder lernen sich im Wald zu orientieren und zurechtzufinden


Naturtage

Einmal im Monat verbringen wir den Vormittag außerhalb der Einrichtung und besuchen  z.B. andere Spielplätze oder Waldgebiete, lernen den Ortskern näher kennen, gehen spazieren und schauen uns die nähere Umgebung der Kita an.

Hierbei können die Kinder die Vielfalt der Natur entdecken und ihre eigenen Grenzen erproben. Sie erkunden ganzheitlich und individuell die Umwelt und erleben kleine und große Abenteuer in der Gruppe. Dies stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und Wohlbefinden. In der Natur werden alle Sinne angesprochen und erlebt. Dort können die Kinder neue Erfahrungen sammeln, z.B. wie riecht frisch gemähtes Gras, was höre ich, wenn ich die Augen schließe, wie fühlt sich die Rinde einer Eiche oder einer Buche an und wieviel Spaß macht es mit Sand und Wasser zu matschen.

 

 

 

Unser Team

Unser Team besteht aus insgesamt zwölf MitarbeiterInnen. Im pädagogischen Bereich arbeiten ErzieherInnen und KinderpflegerInnen. Unterstützt werden wir durch zwei Fachkräfte für Inklusion. Eine Praktikantin im Anerkennungsjahr absolviert zurzeit ihr letztes Ausbildungsjahr in unserer Kita.

 

Ein wichtiger Teil unseres Teams sind eine Hauswirtschaftskraft, eine Reinigungskraft und ein Hausmeister.

Termine und Ferienzeiten

Schließungstage 2021

 

Montag, 15.02.             Rosenmontag

Freitag, 04.06.              Brückentag

Freitag, 09.07.              Betriebsausflug

19.07. – 06.08.20         Sommerferien

Aktuelles

Tomaten, Möhren, Kohlrabi, Salat...

 

Die Kinder des Bewegungskindergartens St. Martin haben mit viel Eifer ihren Gemüsegarten bepflanzt. Entstanden ist die Idee bei den Überlegungen zu einem Jahresthema. Viel Zustimmung fand das Thema „Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit“.

 

Als Einstieg wurden die Waldtage der Kindergruppen genutzt. Jede Gruppe war bis zu einer Woche im Wald. Die Kinder haben den Wald gesehen, gefühlt, gehört, gerochen, erklettert und erlaufen; sie waren mit allen Sinnen im Wald. Es wurden Wohnungen für Tiere gebaut, ebenso Tipis, Autos, Häuser etc. Balancieren auf Baumstämmen, Hänge hochklettern und wieder runterrutschen, in Bäume klettern und mit Taschenlampen die Hexenhöhle erkunden waren ebenfalls sehr beliebt.

 

An diese Walderlebnisse wurde im Kindergarten angeknüpft und verschiedenste Waldbilder mit Dingen aus dem Wald wurden erstellt. Als nächstes wurde der Gemüsegarten vorbereitet und mit Tomaten-, Erdbeer-, Kohlrabi- und Salatpflanzen bestückt.

 

Eine Blühwiese wurde ebenfalls angelegt. Dabei halfen die Kinder beim Rasenabtragen und Ausharken. Um den Boden magerer zu machen, wurde weißer Sand verteilt, darauf kam die Blühmischung. Jetzt beobachten die Kinder die ersten Blumen und gießen sie jeden Tag.

In den Gruppen legten die Kinder kleine Gewächskisten an, in denen Pflanzen wie in einem Frühbeet vorgezogen wurden. In durchsichtige CD-Hüllen mit Blumenerde wurden Samen gelegt, um das Wachstum der Wurzeln zu beobachten. In einen Topf wurden Bohnen gepflanzt, um ihr Wachstum zu beobachten. Diese Töpfe nahmen die Kinder mit nach Hause, um sich dort weiter um ihre Pflanzen zu kümmern.

 

 

In der Gruppe der jüngeren Kinder ist das Leben der Schmetterlinge ein wichtiges Thema. Jeden Tag beobachten die Kinder die Brennnesseln, die einigen Arten als Nahrung dienen. Aus Filtertüten gestalteten die Kinder Schmetterlinge als Fensterdeko. Ergänzt werden die Aktionen durch Bücher, Poster und Spiele, z.B. Foto-Natur-Memorys.

 

Das Jahresthema soll durch die Kinder in die Familien getragen werden, um zum Mitmachen und Nachahmen zu motivieren. Wenn Kinder sich frühzeitig mit dem Thema „Umwelt, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung“ auseinandersetzen, kann Klimaschutz selbstverständlicher Teil ihres Lebens werden.

Hurra, ich bin ein Schulkind!

Unsere Kinder freuen sich auf die Schule. Natürlich haben wir auch gebührend Abschied gefeiert und die Kinder nahmen an einer spannenden Olympiade teil. Sie hatten viel Spaß, alle Stationen auszuprobieren und waren mit viel Ehrgeiz und Freude dabei. Als Überraschung wurde jedem/jeder Sportler/in eine Urkunde und eine Medaille überreicht. Der Nachmittag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus: es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Es schmeckte allen richtig gut.

Als die Kinder abgeholt wurden, erzählten sie begeistert von dem ereignisreichen Nachmittag.

Die Familien verabschiedeten sich mit einem Gedicht und einem Lied.

Die Kinder und Eltern hatten außerdem eine besondere Überraschung für die Kita! Wir Erzieherinnen und die bleibenden Kinder freuen sich sehr über das riesige Abschiedsgeschenk: eine Weltkarte, die die Flurwand in der Kita schmückt. Sie ist ein echter Hingucker! Herzlichen Dank dafür!!!

 

Ende Juni fand ein Abschlussgottesdienst mit Diakon Tump in der Antonius-Kirche statt. Zum Thema: „Das Wunder der Verwandlung“ wurden die Kinder vom Kindergartenkind zum Schulkind. Symbolisch dafür gingen sie mit ihrer Kindergartentasche durch ein Tor und erhielten dann ihren bunten Schultornister.

Im Anschluss an den Gottesdienst verabschiedeten wir uns in der Kita von den angehenden Schulkindern. Sie erhielten einen Steckbrief, den sie in den Wochen vorher ausgefüllt hatten und als Abschiedsgeschenk einen Stiftehalter, der sicher einen Platz auf dem zukünftigen Schreibtisch finden wird.

Am Ende hieß es dann: „Hurra, ich bin ein Schulkind, …“

 

Start des Reitangebotes

Es ist wieder möglich!

In den letzten zwei Wochen konnten sechs angehende Schulkinder (jeweils am Dienstag) das erste Mal Kontakt zu einem Pony aufnehmen. Sie haben das Pony gestreichelt, gestriegelt und gesattelt.

Dann war der große Moment da, über eine Leiter wurde der Rücken des Ponys erklommen. Auf den Gesichtern der Kinder waren ein Strahlen, Neugier und auch etwas Unsicherheit zu erkennen. In der zweiten Woche wurde schon etwas mehr probiert. Sandsäckchen, die über den Reitplatz verteilt waren, mussten eingesammelt und in eine dafür vorgesehene Kiste am Boden gebracht werden. Einige der Kinder durften dann über auf dem Boden liegende Stangen reiten und jeder, der wollte, durfte ein anderes Kind auf dem Pony mit Hilfe der Therapeutin am Führstrick führen. Abgerundet wurde das Ganze mit den Taxifahrten zum Reiterhof und zurück.

Unsere Waldwochen

In den letzten Wochen sind wir mit den Kindern Corona-konform im Gruppenverband in den Wald gefahren.

Gestartet ist die Marienkäfergruppe, die eine Woche an der „Hexenhöhle“ am Huckberg verbracht hat. Obwohl es, gerade morgens, noch sehr kalt war, schien schon früh die Sonne und hielt die Regenwolken fern. Mit Begeisterung erkundeten die Kinder ihre Umgebung suchten kleine Waldtiere, lernten ihre körperlichen Grenzen kennen und genossen mit allen Sinnen den Wald.

In der darauffolgenden Woche war die Schmetterlingsgruppe für drei Tage im Wald am Samariterwerk. Die 2-3jährigen Kinder mussten zuerst einmal die neuen Sinneseindrücke verarbeiten, bevor sie sich auf die Suche nach Tieren machten. Mittags waren alle (Kinder und Erzieher) gut zufrieden und ziemlich müde.

Im Anschluss wurden in der Kita die gesammelten Erinnerungsstücke aus dem Wald zu einem tollen Kunstwerk gestaltet.

 

 

In der letzten Woche ist die Blumengruppe zum Wald am Huckberg gefahren. Bedingt durch die Corona-Notbremse musste diese Aktion leider von einer Woche auf 3 Tage verkürzt werden. Trotzdem wurde viel gesehen, gerochen, gehört und gespürt.

Sogar Geburtstag wurde im Wald gefeiert. Die verbliebenen 3 Tage nutzten die Kinder intensiv. Durch gemeinsame Erlebnisse und Entdeckungen wurde das soziale Miteinander gestärkt. Sowohl bei der Marienkäfer- als auch bei der Blumengruppe war der Besuch der „Hexenhöhle“ besonders spannend.

Viele schöne abenteuerliche Tage haben wir im Wald verbracht, viele aufregende Dinge beobachtet, Naturmaterial gesammelt, Hütten und Tipis gebaut und den Wald erkundet.

 

Die Waldwochen sind der Start in unser aktuelles Jahresthema “Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit“.

In den nächsten Monaten werden wir gemeinsam mit den Kindern verschiedene Aktionen  zu diesem Thema durchführen.

Ihre Stimme zählt!

 

Der Bewegungskindergarten St. Martin nimmt am PSD Nachwuchspreis 2021 teil. Bitte unterstützen Sie uns und stimmen Sie ab. Alles weitere finden Sie hier.

Swimmy kommt zu den Kindern nach Hause

 

Seit mehreren Wochen befinden sich die Kitas im eingeschränkten Pandemiebetrieb. Daher werden viele Kinder zurzeit zuhause betreut.

Um den Kontakt zu den Familien aufrecht zu halten, schicken wir wöchentlich eine Mail an jede Familie mit aktuellen Infos und Ideen für die ganze Familie. In einer Mail erhielten die Kinder die Geschichte von „Swimmy“ und die Anregung, einen Fisch auszumalen und an die Kita zurückzuschicken. Diese bunten Fische haben viele Kinder zurück zur Kita gebracht. Sie hängen nun am Turnhallenfenster und bilden gemeinsam einen großen Fisch. Unter dem Motto „Wir halten zusammen“  soll er uns daran erinnern, dass es gerade jetzt wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen und aneinander zu denken.

Die Heilerziehungspfleger-Auszubildenden des Berufskolleg Ibbenbüren starteten außerdem  die Aktion „Glückskasten“ in Zusammenarbeit mit dem Marienhof Hörstel. Am Eingang des Seniorenzentrums Marienhof steht dafür ein „Briefkasten“, in dem jeder Post einwerfen kann, um den Bewohnern eine Freude zu machen.

Auch wir beteiligen uns an dieser Aktion und baten die Bewohner um Mithilfe für unseren großen Fisch. Dazu schickten wir ihnen die Geschichte und Fische zum Ausmalen.

Unser großer Fisch wird nun häufig von Familien bewundert, die am Kita-Gebäude vorbeikommen.

 

Gleichzeitig bastelten die Kinder, die zur Zeit in der Kita sind, ein Mobile mit vielen bunten Händen, das nun am Eingang des Marienhofes hängt.

 

 

Verabschiedung von Reinhilds Huesmann

 

Ende Oktober verabschiedeten wir Frau Reinhild Huesmann in den wohlverdienten Ruhestand.

Sie war über 44 Jahre in unserer Kita tätig.

Alle Kinder, Erzieher und Elternvertreter bereiteten diesen besonderen Tag gemeinsam vor und wir verbrachten einen schönen Vormittag: nach einem gemütlichen Frühstück auf Gruppenebene trafen wir uns in der Turnhalle, um gemeinsam zu singen und zu spielen.

 

Frau Huesmann hat sich sehr über die Spiele, Lieder und guten Wünsche gefreut und bedankt sich mit folgenden Worten:

Danke sage ich dem gesamten Team und den Kindern, die meinen Abschied so toll vorbereitet und durchgeführt haben.

Ein besonderer Dank auch an alle Eltern für die wunderschöne „Ruhebank“.

Kontakt

Sie haben jederzeit die Möglichkeit mit uns Kontakt aufzunehmen, sei es telefonisch, per Mail und auch sehr gerne persönlich. Es ist empfehlenswert, bei längeren Gesprächen vorher telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

Über die jährlichen Anmeldetermine (in der Regel im November) werden Sie automatisch per Post vom Jugendamt informiert.

 

 

Wir freuen uns auf Sie!

Falls Sie noch Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, und nutzen sie die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch.

Auch können Sie unsere Konzeption auf Anfrage jederzeit einsehen.

 

Katholischer Bewegungskindergarten St. Martin

Leitung: Elke Rumker

Verbundleitung: Christel Lammers

Pastorenkamp 23

48477 Hörstel

Tel. 05459 1633

Mail: kita.stmartin-hoerstel@bistum-muenster.de