Ökumene

Das Wort Ökumene kommt aus dem griechischen, meint „den ganzen bewohnten Erdkreis“ und steht so u. a. für den „Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Konfessionen“ (s. Wikipedia).

Im Gebiet unserer Pfarrei leben auch Christinnen und Christen, die nicht zur katholischen Kirche gehören – ihnen sind wir als Kollegen, Nachbarn, in den Familien oder schlicht als Schwestern und Brüder in Jesus Christus verbunden. Denn: Immerhin sind wir geeint durch die eine Taufe.

Konkret arbeiten wir mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hörstel zusammen, die im Kirchenkreis Tecklenburg organisiert ist.


Im Laufe des Jahres werden ökumenische Gottesdienste gefeiert, so zum Schützenfest in Hörstel, zum Auftakt der Hubertusjagd in Dreierwalde, zum Erntedankfest in den Schulen, zum Beginn und zum Abschluss des Schuljahres usw. Segnungen wie z. B. zur Eröffnung der Offenen Ganztagsschule St. Anna feiern wir gemeinsam.
Einmal im Jahr gibt es ein ökumenisches Konveniat.

Für mich steht fest: Die Ursachen für die Reformation sind eigentlich überwunden, auf allen Seiten. Dennoch lassen sich 500 Jahre Trennung und damit unterschiedliche Entwicklungen nicht in einer Generation überwinden, hier braucht es noch viel Geduld und einen langen Atem. Vor allem aber: Das, was uns im Glauben verbindet, Jesus nämlich, ist stärker als das, was uns trennt!


Darum bin ich gerne Ansprechpartner des Seelsorgeteams für die Ökumene und freue mich auf viele konfessionsverbindende Begegnungen!

Beten wir im Sinne Jesu füreinander: „Alle sollen eins sein: wie du. Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast (Joh 17, 21).“


Ihr Pastor Ingo Struckamp

Pfarrerin Dorothea und Pfarrer Martin Pfuhl über das Abendmahl anlässlich des Fronleichnamsfestes im Jahr des Reformationsjubiläums 2017

"Im Abendmahl feiern wir die Gemeinschaft mit Jesus Christus und die Gemeinschaft untereinander.

Beim Abendmahl kommen wir zusammen und teilen miteinander Brot und Kelch.

Als Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern Brot und Wein reichte, sagte Jesus: „Dies ist mein Leib“ und „Dies ist mein Blut“. Er meinte damit, dass er über seinen bevorstehenden Tod hinaus in der Feier des Abendmahls mit den Jüngern verbunden bleiben werde und hat seinen Jüngern aufgetragen, das Abendmahl in dieser Weise weiter zu feiern.

Wenn wir heute das Abendmahl feiern, dann feiern wir, dass Jesus Christus auferstanden ist und bei uns ist. Wir erleben in dieser Weise das Abendmahl als Stärkung für unseren Lebensweg. Mit dem Abendmahl sind viele biblische Bilder und Texte verbunden.

Die Feier des Abendmahls symbolisiert für uns zudem unsere Gemeinschaft, wie sie im Reich Gottes sein soll, wenn Gott die Welt neu gemacht hat."