Telgter Wallfahrten

"Jährlich machen sich schätzungsweise 40 Millionen Pilger auf einen Pilgerweg. Etwa 100.000 Pilger - Tendenz steigend - zieht es Jahr für Jahr nach Telgte zu unserem Gnadenbild.


Gleichgültig, von welcher Seite Sie sich Telgte nähern, immer wird der 65 Meter hohe Turm der Propstei- und Wallfahrtskirche St. Clemens den Weg weisen zum geistigen Mittelpunkt: der Wallfahrtskapelle mit dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes, die in unmittelbarer Nähe liegt.

Das Telgter Gnadenbild, aus Pappelholz geschnitzt, ist um 1370 entstanden. 1466 wurde ein Dach vor das Marienbildnis gebaut, das diejenigen, die dort beteten, vor Wettereinflüssen schützen sollte. Dies ist ein erster Hinweis, dass die Pieta zu einem Mittelpunkt der Marienverehrung aufgestiegen war. Damals gab es noch keine Wallfahrten. Eine wichtige Rolle spielte aber die Frömmigkeit vergangener Zeiten. Die Menschen baten Maria in den Nöten des Alltags um Hilfe und erhofften sich Wunder. Solche Wunder sind zahlreich überliefert." (Quelle: Homepage von St. Marien Telgte)

 

Alljährlich finden in unserer Pfarrgemeinde zwei Wallfahrten statt. Von Bevergern und von Riesenbeck aus machen sich die Pilger auf den Weg zum Gnadenbild in Telgte.