Veränderung der Aufgaben von Pastor Weßling

Liebe Gemeinde!

Seit einiger Zeit ist absehbar, dass meine Tätigkeit als Pastor in der Kirchengemeinde St. Reinhildis und das in den letzten Jahren gewachsene und an Intensität zunehmende „Aufgabenpaket“ in der Suchtkrankenseelsorge dauerhaft nicht mehr vereinbar sind.

Nach mehreren guten Gesprächen mit den Verantwortlichen der Hauptabteilung Seelsorge-Personal im Bischöfl. Generalvikariat sowie den betroffenen Kirchengemeinden und Einrichtungsleitungen hat unser Bischof, Dr. Felix Genn, mich zum 31. August als Pastor mit dem Titel Pfarrer in der Kirchengemeinde St. Reinhildis entpflichtet und mich hauptamtlich für den Bereich der Suchtkrankenseelsorge – erweitert um ein weiteres Aufgabenfeld - freigestellt:

als Beauftragter in der bistumsinternen Suchtberatung für den Bereich der Geistlichen im Bistum Münster;
als Krankenhauspfarrer und Rektor der Hauskapelle im St. Antonius Krankenhaus Hörstel
als Geistlicher Beirat für den Kreuzbund-Diözesanverband Münster e. V. und den Kreuzbund-Bundesverband e. V.

Ich freue mich sehr darüber, dass meinem Wunsch, den Wohnsitz in Hörstel beizubehalten entsprochen wurde – vor allem mit Blick auf meine Tätigkeit im St. Antonius Krankenhaus und die günstige Verkehrsanbindung für meine überregionalen Tätigkeiten.

Der Kirchengemeinde St. Reinhildis werde ich im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten für die Übernahme von Gottesdiensten und Sakramentenspendungen weiterhin zur Verfügung stehen.

Als Ansprechpartner für den Glaubenskurs und die Seelsorge an den Grundschulen hat sich bis zur Beendigung der Elternzeit von Frau Kisters unser neuer Diakon, Michael Hofmann-Spliethoff, bereit erklärt.

Ich bin mit dieser Perspektive sehr zufrieden und freue mich über die künftige Möglichkeit, mich ausschließlich der Suchtkrankenseelsorge widmen zu können. Dennoch stimmt mich der Abschied von der Gemeinde und von den pastoralen Aufgaben im Bereich der Katechese und Schulseelsorge mit den Kindern im Grundschulalter auch wehmütig, da ich diese Arbeit in den letzten 20 Jahren sehr gern geleistet habe und für das, was ich einbringen konnte auch viel zurück erhalten habe. Dafür möchte ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön sagen; insbesondere den Mitgliedern des Seelsorgeteams, allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der ganzen Gemeinde für das gute Zusammenwirken und das Mittragen in meinem Dienst. Sicherlich wesentliche Beiträge dazu, dass ich vor 21 Jahren hier in Hörstel den Weg in eine zufriedene Abstinenz beginnen und durchhalten konnte, was wesentlich auch meine Motivation dafür ist, mich in Zukunft ganz dem Dienst an suchtkranken Menschen zu widmen.

Euer und Ihr
Pastor Thorsten Weßling