Sexualisierte Gewalt in Heilig Kreuz Dülmen in den 1950er Jahren

Am 11. Juni 2022 mussten wir aus der Zeitung erfahren, dass ein früherer Kaplan in Heilig Kreuz Dülmen einem Kind sexualisierte Gewalt angetan hat. Es ist zu befürchten, dass es nicht bei diesem einen dokumentierten Übergriff geblieben ist. Studien belegen, dass es fast immer zu häufigen Taten kommt. Im belegten Fall ist es durch das Bistum Münster zu entsprechenden Anerkennungszahlungen gekommen. Diese Person war auch von Juni 1959 bis Januar 1965 in St. Antonius Hörstel tätig.

 

Wer aus dieser Zeit etwas berichten kann und möchte bzw. womöglich selbst sexualisierte Gewalt erfahren hat, kann sich vertrauensvoll an die Seelsorger/innen von St. Reinhildis (Tel. 05459 / 971 22 0) oder auch an folgende Ansprechpersonen des Bistums Münster wenden:

  • Hildegard Frieling-Heipel, Tel. 0173 1643969
  • Dr. Margret Nemann, Tel. 0152 57638541
  • Bardo Schaffner, Tel. 0151 43816695

 

Wenngleich das alles lange zurückliegt und die Person fast 40 Jahre tot ist, kann es für Betroffene hilfreich sein, über erlittenes Unrecht zu sprechen, Aufmerksamkeit dafür zu bekommen von offizieller Seite und Unterstützung wahrzunehmen, die nichts wieder gut macht, aber Anerkennung des Leids ausdrückt.

 

Für die Pfarrgemeinde

Carsten W. Franken, Pfarrer