Rückblick: Seelsorgebezirk St. Marien geht neue Wege

Neue Wege im doppelten Sinne wurden eingeschlagen bei der Sakramentenprozession im Seelsorgebezirk Bevergern am vergangenen Sonntag, dem 23. Juni.

Im Ortsausschuss wurde dieses Thema lange diskutiert vor dem Hintergrund der Arbeit für die Altarbauer für nur wenige Minuten bei einer immer geringerer werdenden Zahl der Teilnehmer. Man kam überein, dass sich etwas ändern muss, neue Ideen mussten her bei gleichzeitiger Bewahrung der Grundlagen wie das Präsentieren des Allerheiligsten und das Glaubenszeugnis der Menschen durch ihre Teilnahme.

Die Eröffnung erfolgte in der Kirche durch Pater Wernke, danach zogen die Gläubigen aus der Kirche aus. Auch hier gab es eine Veränderung: die jahrzehntealte Ordnung - Männer und Frauen getrennt - wurde aufgehoben, sodass Familien zusammen bleiben konnten. Nach kurzer Prozession durch den Ort war das Ziel der Schulhof. Hier feierte Pater Wernke mit den Teilnehmern den Gottesdienst mit abschließendem sakramentalem Segen.

Ursprünglich sollte der Gottesdienst am Antoniushäuschen am Sendwall gehalten werden, dieses wurde jedoch von den Verantwortlichen wegen des starken Befalls des Eichenprozessionsspinners kurzfristig geändert.

 

[25.06.2019]