Pfarreirat St. Reinhildis tagte in Riesenbeck

Bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beriet sich das Gremium intensiv über die Fronleichnams- und Sakramentenprozzessionen in St. Reinhildis. In allen Seelsorgebezirken ist eine starke Abnahme der Beteiligung bei den einzelnen Sakramenten- oder Hagelprozzessionen spürbar. Terminliche Überschneidungen mit größeren Veranstaltungen wie Schützenfesten beeinträchtigen die Beteiligung sehr deutlich. Wie in diesem Jahr in Riesenbeck bereits geschehen, ist bei Betrachtung der Termine eine Absage einer Prozzession sinnvoll, wenn auch schmerzlich. Die Pfarreiratsmitglieder sprachen sich dafür aus, dass vom Seelsorgeteam ein einheitliches Konzept für alle Seelsorgebezirke ausgearbeitet wird. Da das Gremium sich für die Bildung von Ortsausschüssen für den im November neu zu wählenden Pfarreirat entschieden hat, wird die Organisation wie Baldachin tragen u.ä. von dem jeweiligen Ortsausschuss übernommen.

Beim Rückblick auf die „Zukunftswerkstatt“ für die Erstellung des lokalen Pastoralplans am 11. Juni freuten sich alle über eine gute Beteiligung der Gemeindemitglieder aus allen Ortsteilen. Die Steuerungsgruppe wird nun mit den Ergebnissen weiter arbeiten. Auf der Homepage von St. Reinhildis können alle Ergebnisse aus den drei ¼-stündigen Gesprächsrunden angeschaut werden.

Die Bevergerner Mitglieder des Pfarreirates berichteten über die sehr negative Rückmeldung, die die Streichung eines Gottesdienstes an Heiligabend und des Abendmahlsamtes an Gründonnerstag in St. Marien mit sich gebracht haben. In einer längeren Diskussion kamen natürlich auch die Probleme, die die anderen Seelsorgebezirke mit den Streichungen haben, zu Tage. Man wurde sich einig, etwaige Beschlüsse zu Veränderungen in der Sitzung im September zu fassen.

Pastor Winkeler bedankte sich bei allen Anwesenden für die Ausrichtung seines Silbernen Priesterjubiläums. Er war sehr erfreut über die große Beteiligung der Gemeindemitglieder zum Festgottesdienst. Hier hob er die Zusammenarbeit der Chöre unter der Leitung von Frau Klingner hervor.
 
Die Pfarreiratswahl am 11./12. November 2017 werfen ihre Schatten voraus, der Wahlausschuss tagt in regelmäßigen Abständen. Erstmalig wird die Wahl komplett als Briefwahl durchgeführt. Ebenfalls zum ersten Mal können Jugendliche ab 14 Jahren wählen. Die Menge an Kandidaten je Seelsorgebezirk ist angelehnt an deren Größe. So sollen von Riesenbeck und Hörstel je 6 Kandidaten auf der Liste stehen, von denen 4 gewählt werden. Für Dreierwalde und Bevergern plant der Wahlausschuss je 4 Personen auf der Liste, von denen werden 3 gewählt. Kandidaten werden noch aus allen Ortsteilen gesucht, vielleicht könnte sich der eine oder andere eine Mitarbeit im Pfarreirat vorstellen!? Diese Personen wenden sich einfach an die eigenen PR-Mitglieder.