Neubau(ten) oder Sanierung?

Das Hörsteler Pfarrhaus mit Verwaltungstrakt und das angebundene Pfarrheim stehen auf dem Prüfstand.

 

In zahlreichen katholischen Kirchengemeinden des Bistums Münster wird seit geraumer Zeit über ein zukunftssicherndes Konzept nachgedacht. Die Erstellung eines Lokalen Pastoralplans ist nur ein Beleg dafür.

 

Ein Schwerpunkt des Lokalen Pastoralplans ist unter anderem die Entwicklung eines Immobilienkonzeptes.

Mit der Fusion zur St. Reinhildis Kirchengemeinde wurde der Standort der Pfarrverwaltung und der Pfarrkirche in Hörstel angesiedelt. Der Gebäudekomplex an der Ostenwalder Straße beinhaltet seitdem das Pfarrhaus, einen Teil der Pfarrverwaltung sowie für den Ortsteil Hörstel das Pfarrheim.

 

Beim Blick in die Zukunft der Kirchengemeinde wird bei diesen kirchlichen Gebäuden überprüft, ob eine Weiternutzung langfristig noch sinnvoll ist. Fragen zu einem behindertengerechten Eingang, zu energetischen Aspekten, einem neuen Raumkonzept und selbstverständlich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit spielen eine Rolle. Nachdem die ersten Kostenschätzungen ermittelt wurden, stellt sich die Frage, ob sich ein Neubau zukünftig als die bessere Variante erweisen könnte.

 

Aktuell werden daher drei Lösungsvarianten diskutiert.

 

Eine Option ist die umfangreiche Sanierung des bestehenden Pfarrhauses an der Ostenwalder Straße. Die Umsetzung neuester Brandschutzrichtlinien sowie die Einbindung eines behindertengerechten Zugangs stellen hier mit der notwendigen Überarbeitung des aktuellen Raumkonzeptes - neue Arbeitsbereiche sind in der letzten Zeit hinzugekommen - die größten Herausforderungen dar.

 

Option zwei und drei sehen den Umzug aus das Gelände an der St.-Antonius-Kirche mit Neubauten vor.

 

Bei der Variante zwei ist der Neubau des Pfarrhauses gemeinsam mit der Pfarrverwaltung angedacht. Bei dieser Überlegung würde das Pfarrheim an der Ostenwalder Straße weiterhin genutzt werden. Die Nutzung des Pfarrhauses müsste dann neu geklärt werden.

 

Die dritte Variante würde einen kompletten Umzug des Pfarrhauses mit Pfarrverwaltung sowie des Pfarr-heims bedeuten.

 

Sowohl die zweite als auch die dritte Variante sieht in der deutlich geringeren Nutzfläche ihre Herausforderung.

 

Fü die Entscheidungsfindung soll jetzt ein Architektenwettbewerb die beiden Neubauoptionen mit Leben füllen. Die Kosten für den Wettbewerb werden vollständig vom Bistum Münster übernommen.

Eine Steuerungsgruppe aus Mitgliedern der beiden Gremien Kirchenvorstand und Pfarreirat sowie Mitarbeitern der Kirchengemeinde werden in der nächsten Zeit Ideen und Wünsche entwickeln, die dann als Grundlage für den Architektenwettbewerb dienen sollen.