Rückblick: "Ne bergische Jung" Willibert Pauels in Hörstel

Vor einer vollen Aula der Gesamtschule Hörstel sprach der Diakon und Karnevalist Willibert Pauels über seine Depression und ermutigte damit die Zuhörerinnen und Zuhörer diese Krankheit nicht mehr mit einem Tabu zu belegen. Depression ist heilbar. Das war die Botschaft seiner Rede, die immer wieder Anflüge einer Büttenrede hatte und so in wunderbarer Weise den Ernst des Themas mit einer humorvollen Präsentation verband.orbereitet war die Veranstaltung von der Glaubenswerkstatt unserer Pfarrei, die damit einen Karnevalisten vorstellen wollte, der Klinik, Kirche und Karneval geschickt miteinander verband und so auch der Depression entgegenwirken wollte. Vorbereitet war die Veranstaltung von der Glaubenswerkstatt unserer Pfarrei, die damit einen Karnevalisten vorstellen wollte, der Klinik, Kirche und Karneval geschickt miteinander verband und so auch der Depression entgegenwirken wollte. Humor ist schon erster Schritt aus der Depression heraus. Humor ermöglicht einen anderen Blick auf die Wirklichkeit. Er besiegt, gemeinsam mit den richtigen Medikamenten und einem guten Psychotherapeuten  den „schwarzen Hund“, mit dem Willibert Pauels oft die Depression verglich. Gleichzeitig nimmt Humor die fundamentalistische Enge aus der Religion, in die sich viele angstbeladene Menschen flüchten, die noch nicht die Weite erfahren haben, die der echte Glaube möglich macht.


Der Erlös der Veranstaltung kommt der Ehe- Familie- und Lebensberatung in Ibbenbüren zu Gute, die täglich Menschen berät, die in vielfältigen Krisen des Lebens gefangen sind.