Entwicklung des zentralen Standortes der Kath. Pfargemeinde St. Reinhildis in Hörstel

Bei dem Zusammenschluss der vier Seelsorgebezirke in Hörstel im Dezember 2007 wurde Hörstel als zentraler Pfarrstandort für die Pfarrgemeinde St. Reinhildis festgelegt.

Seit einigen Jahren befassen sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes mit einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung des zentralen Pfarrstandortes, auch unter der Berücksichtigung künftig zur Verfügung stehender Finanzen.

 

Verschiedene Vorschläge und Ideen wurden in sogenannten Machbarkeitsstudien entwickelt.

Dabei wurde das jetzige Pfarrhaus mit dem angeschlossenem Jugendheim von einem Architekturbüro hinsichtlich einer zukunftsfähigen Entwicklung betrachtet. Ebenso ist der bestehende Kirchenbau mit dem Anbau der neuen Kirche aus den 60er Jahren und das unter Denkmalschutz stehende St.-Elisabeth-Haus in die Betrachtung einbezogen worden.

 

Um zu tragfähigen, nachhaltigen Lösungen zu gelangen, wurden verschiedene Möglichkeiten in Betracht gezogen. Unter anderem folgte der Kirchenvorstand dem Vorschlag des Bistums, die Pfarrbüros und das Pfarrheim (Jugendheim) in den Kirchenanbau au den 60er Jahren zu integrieren. Gleichzeitig könnte die alte Kirche reaktiviert und an Teile des Kirchenneubaus angeschlossen werden. So ist es möglich, eine angemessene Kirchengröße zu bewahren.

Die Priesterwohnungen wären in das St.-Elisabeth-Haus zu integrieren. Der neue Standort der Bücherei ist in das neue Pfarr- und Jugendheim einzubinden. Um diese hochkomplexe Aufgabe zu lösen, entschieden sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes einen Architektenwettbewerb auszuloben. Die primäre Aufgabe des Architektenwettbewerbs ist die optimale Nutzung der bestehenden Gebäude auf dem Kirchplatz unter Berücksichtigung der historischen Substanz. Dabei werden die Grün- und Parkflächen um die Kirche mit einbezogen.

Der mehrheitliche Kirchenvorstandsbeschluss vom 11. März 2019 sieht vor, dass acht Architekturbüros zur Teilnahme an dem architektonischen Realisierungswettbewerb eingeladen werden.

Die Auslobung des Wettbewerbs wurde dem erfahrenen Architekturbüro WoltersPartner GmbH, Architekten und Stadtplaner aus Coesfeld übertragen.

Der Wettbewerb wird als einstufiger Realisierungswettbewerb ausgelobt, um ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept für den neuen Pfarrstandort zu bekommen.

Der Wettbewerb ist anonym, das Preisgericht setzt sich aus folgenden Juroren zusammen:

der leitende Pfarrer, zwei Mitglieder des Kirchenvorstandes, ein Mitglied des Pfarreirates, Facharchitekten des Bistums und erfahrene frei Architekten.

Die Entwürfe der teilnehmenden Architekturbüros werden im Rahmen einer Ausstellung veröffentlicht.

Dem Kirchenvorstand ist es sehr wichtig, an dieser Stelle zu bekunden, dass der Architektenwettbewerb keineswegs zwingend die Realisierung der Baumaßnahme nach sich zieht, sondern lediglich der Entscheidungsfindung dient. 

 

[22.03.2019]