Coronavirus: Eingeschränkung im Regelbetrieb der Kindergärten wird aufgehoben

UPDATE: Hörstel, 30.07.2020 7.30 Uhr

 

Ab sofort gelten neue Regel beim Besuch der Einrichtung mit Infektionen. Die Regelung, dass Kinder bei Krankheitsanzeichen jeglicher Art 48 Stunden symptomfrei sein müssen, wird ab sofort aufgehoben.

 

Es gelten die Regeln, die vor der Pandemie galten: Erkrankte Kinder müssen zu Hause betreut werden. Davon ausgenommen sind natürlich chronische Erkrankungen (z.B. Allergien). 

 

Bei "Bagatellerkrankungen", wie leichter Husten oder Schnupfen, können die Kinder in die Kita kommen, sofern die Gesamtverfassung dies zulässt. Das pädagogische Personal schätzt den Schweregrad der Erkrankung ein und kann ein Betreten der Einrichtung verweigern, bzw. eine Abholung verlangen. Hier ist eine enge, vertrauensvolle Abstimmung zwischen pädagogischem Personal und den Eltern notwendig.

 

Wir sind weiterhin angehalten, sehr aufmerksam und vorsichtig zu sein. Im Sinne der guten Erziehungspartnerschaft und zum Wohl des Kindes werden wir diese Vorgaben weiterhin sehr konsequent auslegen.

 

UPDATE: Hörstel, 30.07.2020 7.00 Uhr

 

Die Eltern unserer Kitas können ab dem 17. August wieder mit einem normalen Betrieb in den Kitas rechnen. Alle  Kinder können wieder in ihren gewohnten Gruppen spielen und das Außengelände ist nicht mehr abgetrennt.

Dann soll wieder der gewohnte Betreuungsumfang gelten, die Kleingruppen werden aufgelöst. Erzieherinnen und Erzieher können wieder ihr pädagogisches Konzept umsetzen.

 

„Jedem muss aber klar sein, es ist ein Regelbetrieb unter Bedingungen der Pandemie“, so Familienminister Joachim Stamp.

 

Ob auch Eltern und Besucher das Gebäude wieder normal betreten dürfen und weiterhin eine Maskenpflicht besteht, wird noch bekannt gegeben.

 

Bitte beachten Sie die das angehängte Schreiben des NRW-Familienministeriums (MKFFI):

UPDATE: Hörstel, 29.06.2020 8.30 Uhr

 

Schreiben von Familienminister Stamp:

NRW-Familienminister Joachim Stamp hat einen Brief an die Eltern und die MitarbeiterInnen der Kitas geschrieben: MKFFI Schreiben Minister Stamp

Darin dankt er den Sorgeberechtigten und dem pädagogischen Personal. Dann geht er auf die einige Probleme der Regelöffnung ein, zieht aber insgesamt ein positives Fazit aufgrund der geringenen Neuinfektionen der eingeschränkten Regelöffnung.

 

Quarantänepflicht bei Wiedereinreise:

Wir weisen darauf hin, dass sich Personen, die sich in bestimmten Ländern aufgehalten haben, nach der Rückkehr in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen. Dies betrifft vor allem Länder aus dem EU-Ausland. Das bedeutet, dass z.B. Familien, die in den entsprechenden Ländern Sommerurlaub gemacht haben, die Kita nach ihrer Rückkehr nicht sofort wieder betreten dürfen, sondern erst nach dem Ende der Quarantäne.

 

Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen:

In der Kita sind Sie schon darauf hingewiesen worden, dass Kinder mit Krankheitssymptomen nicht die Kindertageseinrichtung betreten dürfen. Dabei handelt es sich um Symptome jeglicher Art. Das pädagogische Personal ist angehalten, Symptome ernst zu nehmen.

Neu ist, dass Kinder 48 Stunden symptomfrei sein müssen, ein Attest eines Arztes ist nicht mehr pauschal erforderlich. Nun reicht eine Erklärung der Eltern und Sorgeberechtigten, dass das Kind 48 Stunden symptomfrei ist. In Einzelfällen kann die Kita weiterhin ein Attest verlangen, z.B. wenn die Symptome langfristig auftreten und die Ursache unbekannt ist.

 

AKTUELLER STAND: Hörstel, 25.06.2020 16.30 Uhr

 

Alle Kindertageseinrichtungen befinden sich wieder im Regelbetrieb. Auch wenn die vertraglich vereinbarte Betreuungszeit der Kinder weiterhin um jeweils 10 Stunden gesenkt bleibt, können alle Kinder nun wieder zur Kita kommen. Dies gilt voraussichtlich bis zum 31.08.2020.

 

Da die Kitas nun offiziell nicht mehr geschlossen sind, wird der alte Newsticker nicht mehr aktualisiert. Dies dient vor allem der Übersichtlichkeit. Alle weiteren Informationen erhalten Sie nun in dieser Newsmeldung.